Alles wichtige zu Skihelmen

Der perfekte Skihelm

Der Skisport ist eine beliebte Sportart bei Jung und Alt. Immer mehr Urlauber verbringen ihre freien Tage auf den Ski oder Snowboard. Gerade bei diesen Sportarten kommt es auf die richtige Ausrüstung an, damit ein Skiurlaub nicht mit einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus endet. Die Zeiten, in denen der Skihelm heimlich belächelt wurde, sind lange vorbei und er zählt längst zu den begehrtesten Accessoires des trendigen Wintersports, ebenso wie der benötigte Ski selbst.

2015-08-11 call to action button

Skihelme auf dem Prüfstand

Um als Skihelm zugelassen zu werden, muss der Helm CE geprüft sein. Der Skihelm unterliegt strengen Vorschriften, die den Sicherheitsbestimmungen nach europäischer EN 1077 A- oder B-Norm entsprechen müssen. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass jeder Helm sicher ist, denn sonst dürfte er in Europa nicht verkauft werden. Getestet wird die Durchdringungsfestigkeit der Helme. Kein Skistock oder anderer spitzer Gegenstand darf die Schale des Helms durchdringen. Ein absolutes Sicherheitskriterium ist die Stoßdämpfung. Hierzu wird der Helm einem simulierten Sturz aus einer festgelegten Fallhöhe ausgesetzt und an drei verschiedenen Aufprallpunkten mit entsprechender Aufprallgeschwindigkeit auf Schwachstellen geprüft. Auch akustische Helmeigenschaften werden getestet, da eine sehr hohe Geräuschwahrnehmung beim Skisport unerlässlich ist. Ein weiteres Sicherheitskriterium beim Helm sind Schloss und Gurtband. Beides muss ruckartiger Belastung standhalten und darf weder brechen noch reißen.

Welcher Skihelm darf es denn sein?

Ob Snowboard oder Ski: Helme sind ein modernes Must-have für jeden Wintersportler. Es gibt sie in großer Vielfalt, deshalb ist es besonders schwer, sich für ein Modell zu entscheiden. Es gibt Vollschalenhelme Klasse A für den Rennlauf sowie Halbschalenhelme Klasse B. Die meisten Halbschalenhelme sind sehr komfortabel und werden in Inmold-Technologie hergestellt. Helme dieser Art sind sehr leicht, verfügen über eine sehr schlagfeste Außenschale und über eine mit Styroporkügelchen gefüllte Innenschale. Leider sind diese Modelle schlecht belüftet, was bei wärmeren Temperaturen ein großes Manko darstellt. Hier schneidet die Injection-Shell-Bauweise, die es bisher nur für den Rennlauf gab, schon um einiges besser ab. Die Dämpfungs- und Belüftungsmöglichkeiten wurden verbessert, jedoch sind diese Helme teurer und schwerer als Skihelme in Inmold-Technologie. Wer es leicht aber dennoch gut belüftet haben möchte, kann natürlich auch den Hybrid wählen. Hier wurden die Vorzüge beider Bauweisen kombiniert. Qualitativ hochwertige Skihelme sind von Herstellern wie Alpina oder Uvex erhältlich.

Markenhersteller Uvex vertritt die Ansicht, dass ein Helm nach einem Sturz nicht zwingend ausgetauscht werden muss. Hier ist die Bauweise entscheidend. Während ein Helm in Inmold-Technologie sich nach einem Sturz deformiert und sofort ausgetauscht werden muss, entscheidet beim Hardshell-Helm der fachkompetente Blick eines Experten über eine eventuelle Neuanschaffung.

Die richtige Passform

Damit der Helm ausreichend schützen kann, muss er in erster Linie richtig sitzen. Um die richtige Passform zu ermitteln, sollte der Kopfumfang gemessen werden. Auf den meisten Helmen befindet sich auf der Rückseite die Größenangabe. Ähnlich wie bei einem Fahrradhelm sollte der Skihelm bereits mit offenem Kinnriemen und unverschlossener Nackenfixierung fest am Kopf sitzen und darf beim Nicken oder Schütteln des Kopfes nicht verrutschen. Skihelme dürfen keine Druckstellen hinterlassen und sollten weder das Sichtfeld beeinträchtigen noch zu tief im Nacken sitzen. Der Kinnriemen sollte durchgehend gepolstert sein und darf nach dem Verschließen weder beim Schlucken noch beim Atmen stören. Die gesamte Polsterung sollte herausnehmbar sein, damit sie von Zeit zu Zeit gewaschen werden kann.

Der optimale Verschluss

Der Verschlussmechanismus muss gerade für Kinder leicht zu handhaben sein. Um den Verschluss selbst zu testen, sollte man mit behandschuhten Händen versuchen, den Verschluss zu öffnen. Erscheint es eher schwierig, sollte man sich für ein anderes Modell entscheiden, da sich die Handhabung bei Wind und Kälte noch komplizierter gestaltet.

Skihelm und Skibrille

Der Skihelm sollte aber nicht alleine im Mittelpunkt stehen. Ein wichtiger Faktor ist selbstverständlich auch die Form und Größe der Skibrille. Abgesehen vom modischen Aspekt sollte der Rahmen des Augenschutzes natürlich auch in die Aussparungen des Helms passen, um vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Auch die Gurtbandbreite des Helms muss kompatibel mit der Breite der Brillenbänder sein. Natürlich wäre ein Jethelm – also ein Helm mit integriertem Visier – eine Alternative zur Skibrille. Das Visier bietet gerade bei nass-trüber Wetterlage eine perfekte Sicht und optimalen Schutz für die Augenpartie. Gerade Alpina bietet eine große Palette an trendigen Jethelmen, die mit Sicherheit auf der Piste für Aufmerksamkeit sorgen werden. Ein besonders angesagtes Modell ist der „Alpina Jump JV Exclusive“, der mit seinem kristallblauen Visier absolut im Zeitgeist liegt. Für Damen gibt es spezielle Lady-Helme, die zwar in der gleichen Bauweise wie die Herrenmodelle gefertigt wurden, aber über eine Aussparung für den Pferdeschwanz verfügen und sich im Design von den Herrenmodellen unterscheiden. Die bunte und ausgefallene Vielfalt von Uvex wird besonders Damen und Kinder begeistern. Uvex bietet eine trendige Farbauswahl, kindgerechte Applikationen und ein Höchstmaß an geprüfter Qualität und ist neben Alpina beim Helmkauf der Garant für Spaß und Sicherheit auf der Piste, egal ob mit Snowboard oder Ski!